Notgemeinschaft Bad Oeynhausen / Löhne e.V.
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10.09.2010
 
 
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13.11.2007

10  Thesen

Aus der Verpflichtung heraus, der Wahrheit Geltung zu verschaffen, um das Beste für unsere Region tun zu können, wenden wir uns mit diesen 10 Thesen an Bürgermeister, Rat und Öffentlichkeit. Die Nordzerschneidung kann weiterhin politisch verhindert werden. Dies ist das Ergebnis des „Berliner Gesprächs“ im Reichstag. Die Verantwortung liegt beim Rat der Stadt Bad Oeynhausen. Er muss die Wende initiieren.


1.   Die Mehrheit der Menschen in Bad Oeynhausen und Löhne ist nicht bereit, ihre Heimat und ihre Gesundheit einer Autobahn zu opfern, die lediglich den Interessen des Transit-Fernverkehrs dient. Die Menschen wollen eine Lösung die ihre Lebensbedingungen verbessert und nicht verschlechtert.



2.    Sollte der Bürgermeister und der Rat eine andere Auffassung haben, so lassen sich die objektiven Verhältnisse nur durch eine Bürgerbefragung klären. Sie sollten das dann beschließen.



3.    Die Umweltverträglichkeitsstudie stellte im Ergebnis fest, dass die Auswirkungen der Nordzerschneidung auf Mensch und Natur derart katastrophal sind, dass der Bau unterbleiben müsste.



4.    Die städtebauliche und verkehrliche Problemzone Mindener/Kanalstraße lässt sich nur mit einem Tunnel sanieren. Dies wurde bereits 1987 gutachterlich festgestellt, worauf diese Lösung empfohlen wurde.



5.    Die Nordzerschneidung wurde seinerzeit verworfen, weil sie die verkehrlichen und städtebaulichen Probleme nicht löst und neue schafft.



6.    Der Tunnel ist und bleibt die beste Lösung für das untere Werretal. Darüber besteht große Einigkeit.



7.    Die technischen Möglichkeiten zum Schutz der Heilquellen sind vorhanden. Dies bestätigen praktische Beispiele anderenorts und namhafte Gutachten.



8.    Die technischen Möglichkeiten beim Bau eines Tunnels ermöglichen, dass der Verkehr weiterhin im Bereich der Mindener und Kanalstrasse geführt werden kann. Dies wird durch Tunnelbauten anderenorts mit viel höheren Verkehrsbelastungen bestätigt.



9.    Bürgermeister und Rat sind dem Wohl der Stadt und ihrer Bürger durch Eid verpflichtet. Daraus folgert eine unmittelbare Verantwortung sich offen, ehrlich, objektiv, umfassend und bürgernah mit dem Thema auseinanderzusetzen.



10.   Die Nordzerschneidung dient nicht dem Wohl der Stadt. Die fachliche Auseinandersetzung mit dem Problem lässt keinen anderen Schluss zu.


Letzte Aktualisierung ( 03.01.2008 )
 
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