Wanderkapelle aus Lacoma
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1. Zur Geschichte dieser Kapelle
2. Warum steht diese Kapelle hier?
2. Warum steht diese Kapelle hier?
Vorwort
Diese Zusammenstellung von Andachten, Texten, Briefen, Liedern und Gebeten sind unvergessliche Zeitdokumente, entstanden in den letzen eineinhalb Jahren. Anlässlich des 5. Mennighüffer Adventsmarktes habe ich mich entschlossen, sie zu sammeln und Interessierten zugänglich zu machen.
Die Andachten an der Wanderkapelle aus Lacoma begannen im Juli in der Kirchengemeinde Siemshof auf eine Anregung von Pfarrer Jörg Nagel hin. Im Anschluss an das Siemshofer Gemeindefest, welches sich mit dem Thema Schöpfungsverantwortung beschäftigte, zog die Kapelle nach Werste auf den Hof der Familie Karmeyer. In der Geborgenheit der dortigen Hofstelle entwickelte sich die Lacoma-Gemeinde.
Jeden Mittwoch hat seitdem eine Andacht stattgefunden, eine davon fiel allerdings wegen Regens und eine zweite wegen eines Kommunikationsproblems aus – sie war irrtümlicherweise abgesagt worden. Darüber hinaus gab es einige Andachten, wenn die Kapelle zwischendurch ihren Standort wechselte.
Danken möchte ich allen Pfarrerinnen und Pfarrern, die mich unterstützt haben, und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dafür sorgten, dass immer Blumen, Kerzen und Liedblätter vorhanden waren. Während der dunklen Jahreszeit sorgte eine kleine Flutlichtanlage auf dem Dach bei Karmeyers für die notwendige Helligkeit. Manchmal begleiteten Posaunen die Lieder. Zeitweilig schützte ein geheiztes Zelt vor der Kälte.
Ich habe versucht, die Texte chronologisch zu ordnen, so dass die Dynamik der zeitlichen Abläufe erkennbar wird. Das Urteil des Leipziger Verwaltungsgerichtes am 9. Juli 2008 stellte eine Zäsur da. Diese Zeit hat mich geprägt und verändert. Meine selbst gesuchte Rolle als Vermittlerin zwischen verhärteten Fronten wandelte sich. Ich stellte mich mit einem neu formulierten Gebet deutlich auf die Seite der Bürgerbewegung „Notgemeinschaft“.
Falls an der Nordumgehung kein Weg vorbei geht, werde ich mich dafür einsetzen, den Frieden in der Region zu stärken. Aber noch ist Zeit für den Widerstand gegen die sich abzeichnenden ungerechten Entwicklungen.
Irene Esser, im November 2008
Diese Zusammenstellung von Andachten, Texten, Briefen, Liedern und Gebeten sind unvergessliche Zeitdokumente, entstanden in den letzen eineinhalb Jahren. Anlässlich des 5. Mennighüffer Adventsmarktes habe ich mich entschlossen, sie zu sammeln und Interessierten zugänglich zu machen.
Die Andachten an der Wanderkapelle aus Lacoma begannen im Juli in der Kirchengemeinde Siemshof auf eine Anregung von Pfarrer Jörg Nagel hin. Im Anschluss an das Siemshofer Gemeindefest, welches sich mit dem Thema Schöpfungsverantwortung beschäftigte, zog die Kapelle nach Werste auf den Hof der Familie Karmeyer. In der Geborgenheit der dortigen Hofstelle entwickelte sich die Lacoma-Gemeinde.
Jeden Mittwoch hat seitdem eine Andacht stattgefunden, eine davon fiel allerdings wegen Regens und eine zweite wegen eines Kommunikationsproblems aus – sie war irrtümlicherweise abgesagt worden. Darüber hinaus gab es einige Andachten, wenn die Kapelle zwischendurch ihren Standort wechselte.
Danken möchte ich allen Pfarrerinnen und Pfarrern, die mich unterstützt haben, und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dafür sorgten, dass immer Blumen, Kerzen und Liedblätter vorhanden waren. Während der dunklen Jahreszeit sorgte eine kleine Flutlichtanlage auf dem Dach bei Karmeyers für die notwendige Helligkeit. Manchmal begleiteten Posaunen die Lieder. Zeitweilig schützte ein geheiztes Zelt vor der Kälte.
Ich habe versucht, die Texte chronologisch zu ordnen, so dass die Dynamik der zeitlichen Abläufe erkennbar wird. Das Urteil des Leipziger Verwaltungsgerichtes am 9. Juli 2008 stellte eine Zäsur da. Diese Zeit hat mich geprägt und verändert. Meine selbst gesuchte Rolle als Vermittlerin zwischen verhärteten Fronten wandelte sich. Ich stellte mich mit einem neu formulierten Gebet deutlich auf die Seite der Bürgerbewegung „Notgemeinschaft“.
Falls an der Nordumgehung kein Weg vorbei geht, werde ich mich dafür einsetzen, den Frieden in der Region zu stärken. Aber noch ist Zeit für den Widerstand gegen die sich abzeichnenden ungerechten Entwicklungen.
Irene Esser, im November 2008
Friedensgebet vor dem ersten Spatenstich
Friedensgebet "Suchet der Stadt Bestes" nach dem ersten Spatenstich auf plattdeutsch
Friedensgebet "Suchet der Stadt Bestes" nach dem ersten Spatenstich










